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Warum es Sinn macht, Kokosöl auf Haut und Haar anzuwenden

Normalerweise würden wir sagen: “Glaub dem Hype nicht”, aber in diesem Fall ist tatsächlich etwas daran. Hier ist die Erklärung wie du mit nur einem Mittel zu glänzenden Haaren und einer tollen Haut kommst.

Der Kokosöl-Hype ist nicht neu, das wissen wir.

Abgesehen davon, dass wir das Gefühl haben, dass uns jeder argwöhnisch anschaut, wenn wir das Zeug nicht rund um die Uhr essen oder uns von Kopf bis Fuß damit einschmieren, sind wir uns nicht ganz sicher, welche Vorteile Kokosöl eigentlich wirklich mit sich bringt.

Was soll also der ganze Aufruhr?

Fragen wir doch einfach die Profis.

Welches Kokosöl sollte ich verwenden?

Überprüfe immer die Zutatenliste; Zusatzstoffe haben in Kokosöl nichts zu suchen. Solange du darauf achtest, kannst du dein Kokosöl in jedem beliebigen Supermarkt kaufen.

Der berühmte Friseur Jason Collier empfiehlt die Verwendung von ‘reinem, extra nativem Kokosöl, da es völlig natürlich und dadurch sanfter zu Haar und Kopfhaut ist.’

Ist Kokosöl gut für deine Haut?

Antwort der Experten: Ja

Laut Dr. Frances Prenna Jones, einem der besten Dermatologen in London, ist Kokosöl ‘ein wunderbares Hautpflegemittel, wenn die Barrierefunktion der Haut gestört ist. Es ist sehr rasch und effektiv in der Reparatur und Wiederherstellung dieser Barriere, da es schnell von der Epidermis aufgenommen wird.

Kokosöl enthält Vitamin E, essentielle Aminosäuren sowie Laurin- und Caprylsäure, die Teil der Barrierefunktion deiner Haut sind und helfen, die natürliche Hautflora; also die guten Bakterien zu erhalten!’

Die Gesichtsforscherin und Laserexpertin Debbie Thomas stimmt dem zu: ‘Kokosöl besteht hauptsächlich aus gesättigten Fetten, die bei der Reparatur der natürlichen Barrierefunktion der Haut erstaunliches leisten und Feuchtigkeit in der Haut speichern können, indem sie die Verdunstung verlangsamen. Es ist für ein Öl recht leicht und zieht dadurch gründlich in die Haut ein, ohne sich fettig anzufühlen.’

Kann Kokosöl Mitesser auslösen?

Antwort der Experten: Ja

‘Alle Öle, die übermäßig verwendet werden, können zu Mitessern führen’, sagt Dr. Frances Prenna Jones, ‘also sollten Menschen die zu Akne neigen Öle eher meiden.’

‘Kokosöl ist sehr komedogen (Hautunreinheiten auslösend)’, sagt Debbie Thomas, ‘auf einer Skala von 1-5 (5 ist das schlechteste) ist Kokosöl eine 4, was bedeutet, dass es sehr wahrscheinlich Blockaden und Mitesser verursacht. Nicht jeder wird davon verstopfte Poren bekommen, aber wer anfällig für Hautunreinheiten ist, sollte regelmäßige Anwendungen im Gesicht vermeiden.’

Wie verwende ich Kokosöl auf meiner Haut?

‘Es gibt viele Möglichkeiten Kokosöl zu verwenden, vom Lippenbalsam über temporäre Hautberuhigung, Haarmasken, feuchtigkeitsspendende Pflege für Nägel und Haut, Mundwasser und Hautreinigung’, sagt die Gesichtsexpertin Debbie Thomas.

Als Reinigungsmittel

‘Ich würde Kokosöl eher als Make-up-Entferner und nicht als Reinigungsmittel verwenden. Nachdem du das Öl gründlich in deine Haut einmassiert hast, entfernst du es mit einem Flanell- oder Musselintuch, bevor du die zweite Reinigung mit einem auf deine Haut ausgelegten Reinigungsmittel durchführst. Dies gibt der Haut Zeit, einige der positiven Vorteile des Öls zu nutzen, ohne negative Nebenwirkungen auf der Haut zu hinterlassen.’

Für den Körper

‘Ich benutze Kokosöl hauptsächlich für den Rest meines Körpers, da die Haut dort weniger empfindlich als im Gesicht ist. Am liebsten benutze ich es für meine Füße, wegen der antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften des Kokosöls. Ich massiere es auch in meine Nägel und meine Nagelhaut ein. Man trägt das Kokosöl nach dem Duschen auf, wenn die Haut noch feucht ist, damit man die Feuchtigkeit einschließen kann.’

Für eine Gesichtsmassage

‘Bei einer Massage möchten man die Durchblutung anregen und das Lymphsystem in Schwung bringen. Das bedeutet das Gewebe wird mit einigem Druck bearbeitet – im Idealfall hat man danach einen beinahe pinken Hautton. Achte darauf, dass du genügend Öl verwendest, damit die Haut richtig rutschig ist, denn so zerrt man nicht an empfindlichen Hautstellen die dadurch beschädigt werden könnten. Alle Massagebewegungen sollten fest sein und in einer Aufwärts- und Auswärtsbewegung erfolgen, um das Gesicht zu liften und die Blutzirkulation zu unterstützen.’

Ist Kokosöl gut für dein Haar?

Antwort der Experten: Ja und nein…

Die beratende Trichologin Sally-Ann Tarver sagt: ‘Kokosöl ist eine ausgezeichnete Haarpflege, kann aber in seiner rohen Form etwas schwierig auswaschbar sein. Flüssige Kokosnuss ist einfacher zu verarbeiten und ist eher als tiefenwirksame Kopfhautpflege als zur Haarpflege geeignet.

Kokosöl ist sehr feuchtigkeitsspendend und eignet sich für natürlich lockiges oder natürlich trockenes Haar besser als für chemisch geschädigtes Haar.’

Auch der Friseur von Schauspielerin Sienna Miller, Jason Collier, ist dem Kokosöl zugetan: ‘Es ist einer der nahrhaftesten Deep Conditioner, die man überhaupt in die Finger bekommt, und das Beste daran ist, dass es komplett natürlich und ziemlich preiswert ist.

Kokosöl spendet Feuchtigkeit und pflegt trockene oder müde Haare und verwandelt stumpfe Locken in dickes, luftiges, glänzendes Haar, auf das man stolz sein kann! Es ist für alle Haar- und Hauttypen geeignet und unheimlich schonend in der Anwendung. Man darf nur nicht vergessen, dass hier weniger mehr ist.’

Ist Kokosöl gut für deine Kopfhaut?

Antwort der Experten: Ja

Laut Jason Collier hat Kokosöl ‘natürliche, antibakterielle Eigenschaften, die helfen können Schuppen zu beseitigen und die Kopfhaut gesund und feucht zu halten’.

Wie verwendet man Kokosnussöl im Haar?

Als Maske

Der Frisör Jason Collier sagt: ‘Wenn dein Haar besonders trocken oder beschädigt ist, ist eine Haarmaske mit Kokosöl, die eine Nacht lang drauf gelassen wird, eine gute Möglichkeit die Strähnen zu rehydrieren und dem Haar ein neues Aussehen zu verleihen.

Dafür einige Esslöffel Öl in der Mikrowelle erwärmen und dann im Haar verteilen, wobei besonders auf die Mittellängen und -enden geachtet werden sollte. Dann setzt du dir eine Duschkappe auf und gehst ins Bett – du wirst mit unglaublich weichem Haar aufwachen. Achte darauf, dass du morgens ein tief reinigendes Shampoo verwendest, um alle Rückstände auszuspülen.’

Als Serum

‘Kokosöl, das sparsam auf trockenem Haar angewendet wird, wirkt als hervorragende silikonfreie Alternative zu Conditionern und lagert sich nicht wie die handelsüblichen Mittel auf den Haaren ab’, sagt die Trichologin Sally-Ann Tarver.

Wie viel Kokosöl sollte man verwenden?

Antwort der Profis: Nicht zu viel!

‘Kokosöl ist ein ziemlich schweres Produkt und man sollte nur gerade so viel verwenden, damit das Haar gepflegt wird. Trägt man zu viel auf, wir das Haar belastet und es kann fettig aussehen, wenn man nicht aufpasst’, sagt Jason Collier.

‘Langes, dickes oder grobes Haar kann bis zu drei Esslöffel Öl aushalten, aber  bei feinerem oder kürzerem Haar sollte nur etwa ein Esslöffel verwendet werden, um eine Überlastung des Haares zu vermeiden’.

Kann Kokosnussöl den Haaren beim wachsen helfen?

Antwort der Profis: Ja und nein…

‘Kokosöl kann das Wachstum nicht direkt verbessern, ausser du leidest an einer trockenen Kopfhaut. In dem Fall könnte es dabei helfen, das Haar gesünder wachsen zu lassen, weil es die Gesundheit der Kopfhaut verbessert’, sagt die Trichologin Sally-Ann Tarver.

Irgendwelche geheimen Tipps oder Tricks für die Verwendung von Kokosnussöl?

‘Ich benutze Kokosöl gerne für eine anregende Kopfmassage’, sagt Jason Collier. ‘Es hilft einem nicht nur beim runterkommen nach einem anstrengenden Tag, es kann auch das Haarwachstum anregen. Es regt nämlich die Durchblutung der Kopfhaut an, was wiederum bedeutet, dass mehr Sauerstoff und Nährstoffe zu den Haarfollikeln geleitet werden.

Einfach ein paar Esslöffel Öl erwärmen und dann auf die Kopfhaut auftragen, in die Wurzeln einmassieren und den Überschuss auf die Länge verteilen. Nimm dir mindestens zehn Minuten Zeit das Öl einzumassieren, um eine gesunde Kopfhaut und glänzendes Haar zu erhalten.’

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